Hallo ihr Menschen,
ich weiß ich hab mich schon lange nicht gemeldet, aber ich hatte eine wirklich gewöhnungsbedürftige Phase.
So deprimiert war ich schon seit Langem nicht mehr, aber irgendwie kam ich früher auch viel besser damit zurecht, glaube ich zumindest.
Der start in das neue Schuljahr, jetzt Kursstufe fiel mir doch nicht ganz so leicht wie ich dachte. Ich hatte/habe mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen und es war irgendwie auch ziemlich emotional.
Ich musst heute mal wieder darüber nachdenken, wie stark ich mich doch verändert habe in der so kurzen Zeit von vllt 2-3 Jahren. Ja also, eine sehr kurze Zeit wenn man das mal im Bezug auf das ganze Leben sieht.
Irgendwie, aus mir noch unbekannten Gründen, bin ich emotional angreifbarer geworden. Ich nehme mir Dinge die andere zu mir oder über mich sagen viel zu ernst, was unter umständen auch mal in Tränen enden kann.
Ein bischen bin ich vllt auch reizbarer geworden, was ich ganz und gar nicht gut finde.
Dann habe ich meine Wut einfach nicht unter Kontrolle und verletze Menschen (verbal versteht sich) ohne es zu wollen.
Es ist ziemlich anstrengend sich danach zu rechtfertigen und das ganze zu erlären.
Ich war zwar schon immer ziemlich emotional angreifbar durch das Thema Tod. Es fällt mir sehr schwer darüber zu reden und es macht mich traurig, doch mitlerweile ist es schon so weit, dass ich anfange zu weinen wenn nur jemand anderes darüber spricht. Etwas seltsam, findet ihr nicht? Aber die Angst irgendwann nichts mehr sehen und fühlen zu können macht mich einfach fertig. Das geht doch nicht. Egal wie oft mir diese Welt auch auf den Keks geht. Ich liebe es zu leben, ich liebe es Herrausforderungen zu meistern, ich liebe es zu lachen, wenn die Sonne scheint, wenn es regnet. Ich liebe die Probleme die ich mein Leben lang lösen muss um weiter zu kommen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das alles einmal nicht mehr um mich herum existiert, dass ich nicht mehr teil der Welt sein darf.
Ist es absurd, dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die Erde nur ein Planet von vielen ist und dass die Menschheit sich wahrscheinlich nur durch Zufall entwickelt hat. Dass ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass zur Zeit der Dinosaurier noch alles so anders aussah, so unvertraut. Natürlich glaube ich den Wissenschaftlern, dass das alles so ist wie sie es beschreiben und erwiesen haben, aber mein Vorstellungsvermögen will es einfach nicht zulasse, das alles wirklich zu begreifen, dass die Erde die mir schon so rießig erscheint nur ein kleiner Teil einer ganz großen Sache ist.
Ein bischen macht es mir schon fast Angst, diese Vorstellung. Es fühlt sich an als wäre man verlassen worde, in einer Welt in der man unglaublich verloren ist alleine, weil man sich nicht auskennt und weil man sich irgendwie auch nicht auskennen will.
Gedanken über Gedanken,
für mache von euch wird sich das sicher alles lächerlich anhören, aber naja.. mir geht es nunmal so und es ist ja auch Sinn eines Blogs zu schreiben was man denkt.
Grüße
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